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Flugroboter und engagierte Bürger Aktuelles von der St. Petri-Sanierung

 

Es wird weiter fleißig gespendet: Auf dem Spendenkonto von Lübecks „Sieben Türmen“ sind bis Pfingsten 2013 genau 360.916,18 Euro eingegangen. Insgesamt werden für die Sanierung der Innenstadtkirche St. Petri in den nächsten Jahren rund 2,8 Millionen Euro benötigt. „Wir sind zuversichtlich, dass wir diese Summe aufbringen können“, sagt Hella Backhaus von der Fundraising-Abteilung des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg. Großspender wie Dr. Christian Dräger, Theo Dräger und Stefan Dräger, die jeweils 100.000 Euro in den Spendentopf gaben, seien dabei genauso wichtig wie die Bürger, die weniger beisteuern können. „Wir freuen uns über jeden Euro, der zum Erhalt der Sieben Türme gespendet wird“. Einige Dauerspender begleiten die Sieben-Türme-Kampagne bereits seit 2002. „Sie haben sich schon für die Sanierung von St. Marien und St. Jakobi finanziell engagiert und unterstützen nun die Sanierung des Kirchturms von St. Petri“, so Backhaus weiter. Daneben gibt es zahlreiche Anlässe bei denen die Spender an die Sieben Türme denken: „Aktuell zum Beispiel jemand aus Berlin, der Verwandte in Lübeck hat und sich zu seinem Geburtstag Spenden für die St. Petri-Sanierung schenken lässt“. Auch im Rahmen von Trauerfeiern entscheiden sich die Hinterbliebenen gerne für eine Spende zugunsten der Sieben Türme. Statt Blumen bitten sie um Spenden für die Sanierung.


St Petri GeruestDerweil gehen die Planungen für die Arbeiten an St. Petri voran. Um einen genauen Überblick über die Schäden zu erhalten, flog kürzlich ein „fliegendes Auge“ um die Kirche und nahm das gesamte Westwerk mit seiner Breite von 36 Metern unter die Lupe. Der Flugroboter „Oktokopter“ fotografierte Fuge für Fuge im Maßstab eins zu 25 – die Grundlage für eine detaillierte Schadenserhebung. Anhand der Aufnahmen kann in der nächsten Zeit geklärt werden, ob die kalkulierten 2,8 Millionen Euro für die Sanierung der St. Petri-Kirche ausreichen. Der Oktokopter fotografierte aber nicht nur, gleichzeitig wurde das Westwerk komplett vermessen.


Pröpstin Petra Kallies gibt noch einen Tipp, wie die Sanierung von Petri unterstützt werden kann: „Die Aussichtsplattform auf dem St. Petri-Turm ist im Sommer von 9 bis 21 Uhr geöffnet. Kommen Sie vorbei, allein oder mit Gästen, genießen Sie den großartigen Blick über die gesamte Hansestadt – und helfen Sie gerne mit, diese Möglichkeit zur weiten Sicht und zum Perspektivwechsel zu erhalten“.

 

Auch Ihre Hilfe wird gebraucht:
Spendenkonto:
Konto-Inhaber: Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg
Konto-Nr.: 544 11 88
Bankleitzahl: 230 901 42
Bank: Volksbank Lübeck
Verwendungszweck: Spende 7 Türme


Bitte Namen und Anschrift für die Zuwendungsbestätigung nicht vergessen!